Beiträge von Kleine Braunelle

    Wir wollten wenn wir alles renovieren engmaschigeres Volierendraht verwenden und das auch um den gesamten Stall befestigen und auch den Boden vom Innenbereich erneuern. Wir wollten da jetzt Volierendraht hin tun und auf das Volierendraht Steinplatten verlegen und Stahlwolle in jedes einzelne kleinste Loch stopfen.

    Das klingt nach einem guten Plan... und sch.. viel Arbeit. Aber ich denke, dass es sich lohnen wird. Und ich denke, es bleibt euch nix anderes übrig.
    Kannst ja gerne mal über den Verlauf berichten. Es dürfte auch für andere mit Außenhaltung interessant sein. ;)

    Oki.

    Wichtig zu wissen:

    Eine Ratte ist niemals alleine.

    Und war sie einmal erfolgreich, merkt sie sich das.

    Der Kiesboden wird zu nachgiebig sein, da kommt eine Ratte durch. Die Hütte braucht ein richtiges Fundament.....
    Sie müsste auf einem Beton, oder Steinboden stehen, und da dann die Holzdielen drauf.....

    So wie es ist, ist die Hütte von untern her nicht sicher. Das Holz wird immer wieder morsch und durchfressbar werden....


    Normalerweise vergräbt man sogar eine Lage Volieren Draht unter einem Freilaufgehege, dann Erde drauf, dann kann sich von untenher keiner eingraben. Oder an den Seiten muss der Draht in den Boden eingelassen werden....


    Auf jeden Fall ist das eine Großbaustelle. Ich würde jetzt die Gelegenheit am Schopf packen und es richtig machen, so dass so etwas in Zukunft nicht mehr passieren kann.

    Und mit Essigessenz oder sonstigen Hausmittelchen wie Hundeurin usw... würde ich nicht hantieren.

    Entweder diese Art der Haltung sicher machen, oder diese Art der Haltung aufgeben.

    Die Sicherheit der Schweinchen und Kaninchen, sollte jetzt an erster Stelle stehen, noch vor dem Wunsch sie unbedingt halten zu wollen.


    Ich kenne von Ratten angefressene Schweinchen....


    Wie gesagt, ich gehe stark davon aus, dass ihr eine Großbaustelle vor euch habt. Doch nichts ist unmöglich.
    Gutes Gelingen!

    Hi,

    ihr werdet um einen Umbau nicht drumherum kommen.

    Ich kenne deinen Stall nicht. Ist es ein ehemaliger Viehstall, eine Gartenhütte, eine Scheune?


    Wenn ich mehr weiss, kann ich auch Tips geben.


    Nur den Kompost versetzten usw. nutzt nichts.

    Der Stall muss raubtiersicher sein und das bezieht auch Ratten mit ein. Sie dürfen nicht zu den Schweinchen und den Kaninchen gelangen können. Können sie es, ist der Stall nicht sicher.

    Hast du mal gefragt, ob du auch mit Apfelpektin den Kot andicken kannst?

    Dann verliert sie nicht so viel Wasser. Allerdings müsste man echt minimal dossieren. Normalerweise gibt man pro Tag eine Messerspitze. Ich würde wenn, mit ein paar Krümelchen ausprobieren.

    Ansonsten ist es echt schön zu lesen, dass es ihr so gut geht! <3

    Es tut mir sehr leid für euch.
    Leider ist wirklich sichere Außenhaltung nicht einfach....

    Es kann auch jahrelang gut gehen und dann auf einmal passiert es.


    Gut auch, dass ihr alle Tiere nach drinnen holen könnt. Dann habt ihr jetzt die Möglichkeit, das Außengehege neu zu überarbeiten und sicher zu machen.

    Du könntest noch Kot von den anderen im Gehege verteilen und schauen, ob sie darauf reagiert, oder von ihnen benutzte Kuschelsachen bei ihr ins Gehege tun.


    Und ansonsten halt zu den anderen setzen. Dann musst halt, falls etwas gefunden wird, alle behandeln.

    Ich hatte schon beides, also dass ich das Tier nicht zu den anderen getan habe und dass ich ein Tier auch in die Gruppe gesetzt habe und anschließend alle behandeln musste.

    Wie du denkst. Wenn du sie zu den anderen setzt, dann kann es sein, dass du, falls sie etwas mitgebracht hat, alle behandeln musst.

    Ich habe das auch schon mal auf mich genommen.

    Auch das geht dann vorbei. Die Gruppe war gesundheitlich auch stabil, so dass ich nicht damit rechnen musst, dass einer durch die Behandlung einknickt.

    Zur Wunddesinfektion empfehle ich Pronto- Vet.
    Da bei der unsachgemäßen Anwendung von Octenisept spray gesundheitliche Probleme für das Tier entstehen können, möchte ich in dieser Hinsicht kein Risiko eingehen. Pronto Vet kann ich einfach anwenden, ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen.

    Augensalben + Augenmittelchen habe ich hier nicht auf "Vorrat". Sind sie einmal angebrochen, sind sie nur kurze Zeit haltbar. Hinzu kommt, dass es wichtig ist, verletzte Augen sehr zeitnah einem Tierarzt vorzustellen. Augen sehe ich als Nofall. Da doktore ich auf eigene Faust nicht herum. Daher findet man diese Medikamente nicht in meiner Notapotheke.


    In meiner Notfallapotheke hatte ich immer: (Und wahrscheinlich habe ich noch etwas vergessen)


    Novalgin, Metacam,
    Produkte aus der Rodicare Serie,
    Euterverband, Pronto Vet, Rivanol.
    Manucasalbe,
    Calmin,
    Sab Simplex,
    Desinfektionsmittel für meine Hände, für die Umgebung
    Verschiedene Päppelbreie, eine Kaffeemühle nur dafür da, um eigene Breie herzustellen.

    Blasentee, Fencheltee.

    Q-Tips, Verbandmull, Wattepads.
    Ohrreiniger für Tiere, + Restbestände aus verschreibungspflichtigen Medikamenten vom Tierarzt (im Kühlschrank)

    1ml + 5ml Einwegspritzen.

    Verschiedene Knopfkanülen zur Wundspülung.

    Ich weiss nicht, woher du kommst.


    Ich kenne in meiner Umgebung ein paar Notstationen. Und ich kenne vor allem die eine, bei der ich ehrenamtlich tätig bin.

    Mykoplasmen sind bei uns kein Problem.

    Da es eine Durchseuchung von 60 - 70% gibt, sollte eine Mykoplasmeninfektion eigentlich gar kein Thema mehr sein....Vor allem, wenn man sich mit dem Thema einmal auseinandersetzt. Und wer ein Schweinchen deswegen die Gesellschaft verweigert, ist für mich keine gute Notstation... sorry.

    Ich weiss aber auch, dass viele Vereine gar keine Leihschweinchen rausgeben.

    Hier kommen und 2 Probleme zusammen auf den Tisch:

    Die einen werden nicht zu einem mykoplasmenpositiven Tier vermitteln, die anderen vermitteln keine Leihschweinchen....

    Es tut mir von Herzen leid, dass du gleich mit deinen ersten Meerschweinchen solche Erfahrungen sammeln musst. Es tröste nicht, aber man kann sagen, dass du gerade auch unsagbar wichtige Erfahrungen im Umgang mit dieser Krankheit und auch im Umgang mit kranken Meerschweinchen sammelst. Du lernst kleinste Signale zu lesen und entsprechend zu handeln. Doch genug geschlaubergert.


    Dieses "Auf- und Ab" kann ein typisches Krankheitsbild sein. Vor allem, wenn der Schub schwerer gewesen ist. Da braucht es ganz viel Geduld und auch Glück.

    Es ist sehr schön zu lesen, dass die Atmung besser geworden ist. Das bedeutet, dass die Medikamente anschlagen.
    Mach dir keine Sorgen, ob du zu spät oder falsch reagiert hast. Woher solltest du das alles wissen? Wenn du länger Erfahrung in der Haltung mit Meerschweinchen hast, wirst du merken, dass es dir immer leichter fällt, richtig zu handeln.

    Das einzige falsche Handeln was es bei Gesundheitgeschichten für den Halter gibt ist meiner Ansicht nach:

    1. die falsche Wahl des Tierarztes oder fehlende Fachkompetenz im Umgang mit Meerschweinchen

    2. einen Tierarztbesuch zu lange hinausgezögert zu haben.


    Bei Meerschweinchen sind die Konsequenzen, resultierend aus einmal zu wenig zum Tierarzt gebracht worden zu sein, unsagbar schlimmer, als einmal zuviel dort gewesen zu sein.


    Oft wird vorgeschoben, dass ein Tierarztbesuch zu viel Stress fürs Schweinchen sei.. usw....

    Am Ende riskiert man mit dieser Haltung evtl. das Wohlergehen oder sogar das Leben des Tieres.


    Hab bei deinem Schweinchen Geduld, gib ihm Zeit.
    Es ist auf dem Weg der Besserung und sein Körper kämpft gegen einen schlimmen Feind.


    Alles Gute weiterhin!

    Ich bin jemand, dem es am Wichtigsten ist, dass ein Schweinchen keine Schmerzen hat.
    Ich würde daher tatsächlich auch Langzeit oder Lebenslang Schmerzmittel geben, auch wenn das bedeutet, dass das Tier deswegen kürzer lebt. Das Schweinchen selbst zählt nicht seine Jahre.

    Es sollte aber die Zeit, die es auf dieser Erde verbringt, schmerzfrei sein.

    Am längsten habe ich einem Schweinchen 2, 5 Jahre lang Metacam gegeben. Es ist dann am Ende an etwas völlig anderem verstorben und nicht an Leberversagen oder einer Magenblutung, aufgrund des Metacams.


    Ein schönes Gehege.

    Ich würde es allerdings, wie schon gesagt. fast komplett umgestalten.


    Gut, dass du den Bock durchchecken lässt. Und lass ihn bitte unbedingt röntgen.

    Ich drücke dir auf jeden Fall fest die Daumen, dass es bald ruhiger wird. ;)