Beiträge von Frieda1

    ach, Paula. Das hört sich sehr belastend an. Du hast wirklich gerade viel um die Ohren.

    Dein Papa ist Arzt, da bist Du sicherlich ärztlich gut versorgt. Die Antidepressiva nimmst Du ja sicherlich auch nicht ohne Grund. Bist Du denn auch psychotherapeutisch gut angebunden? Manchmal ist ja der Übergang vom Kinder- und Jugendpsychotherapie zur Erwachsenenpsychotherapie auch sehr schwierig.

    Du brauchst die Fragen hier nicht für mich oder andere Userinnen (User sind mitgemeint) beantworten, aber bist Du ordentlich diagnostiziert? Ich frage deshalb, weil manche Erkrankungen (auch wenn das das falsche Wort ist) bei Mädchen häufig nicht oder sehr spät diagnostiziert werden wie ADHS oder Autismusspektrumsstörungen und die Depressionen eine Folge dieser "Erkrankungen" sind. Essen kann dann z.B. - wie bei anderen Erkrankungen auch- eine Kompensationshandlung sein.

    Will sagen: Es hilft Dir nur eingeschränkt, wenn die Ernährungsberatung Dir erklärt wie man gesund isst. Wenn die Ursache nicht gefunden wird - sei sie körperlich, wie Letty mit der Insulinresistenz in den Raum geschmissen hat (oder die Schilddrüse, was Dein Vater abklären will) oder psychisch oder banal wie z.B. Schlafmangel - dann hilft Dir der tollste Ernährungsplan nichts. Trotzdem kann Ernährungsberatung dabei helfen darüber nachzudenken, wo das Problem ist.


    Und zu guter letzt: Du scheinst mir in der letzten Zeit sehr, sehr viel belastendes erlebt zu haben. Sei gnädig mit Dir. Erwachsen werden alleine ist schon schwierig, krank erwachsen werden kostet noch mal mehr Kraft und dazu noch die Sorgen um die Schweinchen und die eigene Gesundheit. Du leistest sehr viel! Sei stolz auf Dich!

    Hmm, kann ich mir grade schwer vorstellen mit der Einstreu. Der Punkt ist, das Stroh selbst schlecht saugt. Das ist ja das hübsche, Pippi und Köttel fallen mehr oder weniger durch das Stroh durch. Wenn die nu auf den blankem Boden fallen, ist das für die Köttel egal, aber das Pippi lässt das Stroh "schwimmen" - zumindest an den Pieselstellen. Daher, so die Theorie (und ich persönlich hab damit gute Erfahrungen gemacht), etwas saugfähiges drunter wie normale Kleintierstreu und viel Stroh drüber. Dann sind Pipi und Köttel unten und (fast) trockenes Stroh und Meeries oben.


    Das ist die Theorie. Aber gerade bei Einstreu macht jede Halterin andere Erfahrungen. Wenn Du mit nur Stroh ohne was anderes drunter gut zurecht kommst, ist es prima. Dann lass es so. :)

    Oh, nein! Wie schwierig mit so einem uneindeutigen Ergebnis. Das tut mir sehr leid für Dich und für Tilda!

    Ich drück Euch die Daumen für noch eine schöne Zeit zusammen und ein klares Zeichen, wo die Reise hingehen soll.


    Tilda ist so ein schöner Name.

    Tja Marie-Luise ist die Frage... kann man so wie Du sehen, sehen viele so, ist sicherlich auch nicht falsch oder man sieht es anders.

    Also nicht falsch verstehen: Man braucht natürlich eine gesunde, vielfältige Ernährung als Basis. Pelletfutter oder auch JR Farm Grainless Herbst sind aber ausgelegt als Alleinfuttermittel, sprich: Man muss mit den Vitamin- und sonstigen Mengen darin seine Tiere vollständig versorgt bekommen.

    Jetzt füttert aber ja hoffentlich niemand seine Tiere nur mit Trockenfutter. Es sollte ja immer nur ein Ergänzungsfuttermittel sein. Sprich: Die Tiere bekommen ja aus dem anderen Futter und dem Tageslicht auch Vitamine und Spurenelemente.

    Jetzt kann man natürlich sagen, das reicht. Dann hast Du Recht und man braucht das Trockenfutter nicht.


    Und an genau der Frage reicht es oder nicht, scheiden sich die Geister. In einer idealen Welt würde es. In der Realität ist es vermutlich sehr einzelfallabhängig.

    Ich kann sagen, dass wir brüchige Krallen haben ohne Zusatz der vitaminisierten Kräuter (nur mit Fütterung naturbelassener) und mit nicht. Und dabei mische ich halb/halb.


    Von daher: Es ist wirklich nicht einfach und es gibt Argumente pro und Contra. Daher gibt es Leute, die Vitaminzusätze haben wollen und welche, die es ablehnen.

    Mit den verschiedenen Meinungen hast Du sicherlich einen guten Punkt. Es gibt aber Dinge, die wir mit einem Grundwissen selbst beurteilen können. Beispielsweise kann ich mir nichts vorstellen, was an getrocknetem Gemüse oder Küchenkräutern besser sein soll, als an frischem und es scheint mir glaubhaft, dass die Vitamine darunter leiden und die Flüssigkeit den Schweinchen fehlt. Ob das nachträglich Aufquellen und damit die verspätete Sättigung richtig sind, kann ich mir auch noch vorstellen, aber nicht sicher beantworten.

    Frisch ist immer besser. Das ist richtig.

    Aber es gibt auch Argumente eine kleine Menge Trockenfutter zu füttern, nämlich die Vitaminsierung, v.a. Vitamin D. Im angelsächsischen Raum sehr verbreitet, ein kleine Menge Pellets als Träger für die Vitaminzusätze (Macht man in der Pferdehaltung ähnlich eine Handvoll irgendwas leckeres, damit das Vitaminpulver mitgefressen wird) . Auch da scheiden sich die Geister - wie bei Menschen auch. Die einen nehmen Vitamin D, die anderen halten es für überflüssig.


    Und wenn man eine kleine Menge Trockenfutter füttern will, dann kann man das mit Pellets machen oder auch z.B. mit dem JR Farm mit Grainless Herbst.


    Ich tue letzteres und suche allerdings das Trockengemüse raus und füttere je nach Temperatur (sind ja draußen) 1-6 Erbsenflocken / Ackerbohnenflocken pro Tier aus der Hand über den Tag verteilt. Sie vertragen es nämlich gar nicht es auf einmal zu fressen.

    zu den aromatischen Saaten: Rossmann hat einen Bauchwehtee, drin sind Kümmel, Fenchel und Anissaaten. Das finde ich, wenn man einen Rossmann hat, den einfachsten Weg dran zu kommen. Andere Saaten kann man ja immer mal wieder drunter mischen.


    Grundsätzlich erscheint mir die Futterdiskussion auch sehr ... Nuja, .. wie bei Menschen auch, fragst Du zehn Leute, bekommst Du 15 Meinungen.


    Auch die "Meerschweinchenwiese" (die wirklich gut ist) hat sich da zum Thema Saaten und Trockengemüse und auch zum Thema Wurzelgemüse deutlich verändert. Das scheint mir auf eine Tierärztin zurückzugehen, die Vorträge zum Thema Zahngesundheit bei Kleintieren hält.

    Gute Besserung!


    Und noch ein Hinweis, falls die Tierärztin nichts gesagt hat: Pilz ist auch für Menschen ansteckend


    Also immer sehr gut die Hände waschen nach dem Meeri oder dem Gehege anfassen , oder besser Einmalhandschuhe tragen, und falls Du eine Pilzstelle bei Dir entdeckst ab zum Hautarzt.

    Falls es relevant ist: Kinder fernhalten, die erkranken leichter und waschen sich auch schlechter die Hände.

    Ich bin grade hier neu reingestolpert . Aber da wir auch drei in Außenhaltung (Balkon) haben, kann ich vielleicht doch was beitragen.


    1. Es hängt sehr viel davon ab, wie Ihr wohnt. Ich sag mal Kölner Bucht ist was anderes als Bayrischer Wald.

    2. Isolieren klingt immer toll, hilft aber nicht so wahnsinnig viel mehr als einfach dickes Holz zu nehmen.

    3. 60x60 und dann noch eine Ebene drüber finde ich schwierig, wenn da mal Zoff ist. Aber: ihr habt ja unten 150x60, richtig?

    Das würde ich so gut es geht gegen Zugluft sichern und den Boden isolieren. Isolieren klingt jetzt so aufwändig, aber im Endeffekt reicht da schon eine dicke Holzplatte auf Mini Füßen (oder einfach ein paar Holzscheiben)

    Gegen Zugluft sichern: stabiles Holz, alte Pferdecke, eine Picknichdecke mit der Plastikseite nach oben. So was halt. Vor die Gitter Plexiglas (Luftspalt lassen) oder auch Holz (ebenfalls Luftspalt lassen)

    Dann saugfähige Einstreu (muss nicht soo viel sein, wir haben 3cm) und viel Stroh drüber.

    Drinnen mit normalen Massivholzhäuschen (2 Eingänge) einrichten, die mit Stroh ausstopfen und darauf achten, dass ein Schweinchen "umme Ecke" verschwinden kann, so dass es "außer Sicht" kaufen kann. Es gilt meist "aus den Augen aus dem Sinn".

    Bei kannst Du einfach zwischen den Häuschen verteilen.

    4. Auf die Höhe achten, wenn der 150x60-Bereich höher als 40cm ist, dann Versuch das niedriger zu machen. 30cm reichen aus (40 cm gehen) und es ist weniger Luftvolumen von den Schweinchen zu erwärmen.

    An sich sind 150x60 schon recht groß, aber es ist nu mal so gebaut. Immerhin ist so Platz für ein mögliches viertes Schwein. Mit dem "Haus im Haus"-Prinzip sollte es gehen.

    5. Du kannst als "Notfalllösung", wenn ein Tier unerwartet "rausgeworfen" wird ein isoliertes Katzenhaus (z.B. running rabbit soll recht gut sein, aber auch ttf) in den Auslauf stellen und mit Stroh auspolstern.

    6. Wenn ein Tier im Winter versterben sollte, dann mach den Schlafbereich kleiner, dann können sie ihn auch zu zweit aufheizen oder hol sie rein bis zum Frühjahr.


    Ich hab grad nochmal nachgelesen. Das klingt alles super so. Ich würde nur wirklich überlegen, den Schlafbereich oben zuzumachen (und dort Futter oder so zu lagern), damit sich alle unten aufhalten und den unteren Raum wärmen können (da dann entsprechend mehr Häuschen aus Massivholz, keine Fenster wenn möglich). Die beste Isolation nützt nichts, wenn zu wenig Wärmequellen darin sind. Snuggle Safe kannst Du reinlegen, das hängt von der Außentemperatur ab. Bei erheblichen Minusgraden würde ich das machen. Bei geringen Minusgraden eher nicht, es sei denn einer ist krank.