Beiträge von Frieda1

    Erstmal: Alles Gute zur Geburt!


    Also der Plan sieht erstmal so aus, wie man sich das vorstellt bei einer Lungenentzündung + Aufgasung.


    Sicherlich kann man bei dem einen oder anderen sagen: Nimm ein anderes Präparat oder Dosierung etwas anders. Aber grundsätzlich bekommt er neben Nahrung (Critical care) , ein Antibiotikum (gegen die Lungenentzündung), ein Schmerzmittel (hier könnte man evtl. nochmal besprechen, ob das ausreicht oder ob man mehr oder was anderes geben soll), einen Entschäumer (Sab simpler), etwas, das die Verdauung in Gang hält (Emelprid: Bitte nicht absetzen, wenn es besser wird, sondern nach Absprache mit dem Tierarzt ausschleichen) und etwas was der Darmflora hilft (Rodicare akut).

    Wärme und Massagen helfen auch.


    Im Grunde ist die Behandlung das, was man eben macht. Eine 0815-Aufgasung sollte auch schon besser sein nach drei Tagen. Die Frage ist also, warum ist er aufgegast? Ist es die Lungenentzündung und greift das Antibiotikum oder ist da noch was anderes?


    Das wäre mein Ansatzpunkt, ggf. Bei einem spezialisierten Tierarzt die Diagnostik auszuweiten.

    Letzten Endes, gibt es aber auch wenig handfestes Wissen in vielen Fällen.


    Ich hatte ein Blasenschwein und weil es nicht gut wurde, hab ich gelesen, gelesen, gelesen… Hab mich sogar bis zur tierärztlichen Hochschule Hannover durchtelefoniert (kleiner Tipp, man kann da telefonische Beratungstermine ausmachen. Vorher Unterlagen schicken und Problematik schildern, wird dann nach Zeit abgerechnet, kostet nicht die Welt). Das war ein sehr hilfreiches Gespräch über Behandlungsmöglichkeiten.
    Wenn man z. B. Auf die Meerschweinchenwiese guckt, steht da immer ganz viel man könne noch dies und jenes und man denkt, warum ist mein Tierarzt so doof und weiß das nicht? und dann fragt man bei einer Uniklinik mit Spezialisierung auf Heimtiere. Die auf diesem Gebiet forschen: Kennen wir, machen wir aber nicht. Und die sind ja nicht doof, die haben da auch ihre Gründe für. Seien es mangelnde Literaturlage (in einem Fall gab es genau zwei dokumentierte Fälle, wo der Ansatz geholfen hat), Praktikabilität, schlechte eigene Erfahrungen,…

    Nicht alles was man auch im Internet als mögliche Behandlungsmöglichkeit, auch auf seriösen Seiten, liest, ist in der Realität eine.


    Will sagen, ist schwierig. Aber bevor Du weiß Gott wohin fährst, frag doch mal in Hannover nach einem Telefontermin. Dann kennst Du Deine Optionen.


    https://www.tiho-hannover.de/k…zer/telefonische-beratung

    Ist auch schwer festzustellen, so ein Mangel. Da müsste man ja Blutproben nehmen und verlässliche Referenzwerte haben.
    Man kann ja auch einen Mangel mit nur subtilen Symptomen haben. Müdigkeit z.B.


    Daher gibt es ja die großen Diskussionen.

    Wenn Du Dir Sorgen machst wegen der Zähne: Weich es ein. Das geht mit den Versele Laga Cavia Complete sehr gut.


    Ansonsten: Da streiten sich die Geister. Manche sagen ja, andere nein.
    Ich vermute, das beide recht haben. Wir haben Magnesium- und selenarme Böden. Drinnenmeerschweinchen brauchen möglicherweise Vitamin D zugefüttert. Das sind schon Argumente dafür in geringen Maß auch Pellets zu füttern. Aber die Gegenargumente wiegen auch schwer.


    Ich persönlich fütter sie eigentlich nur - und dann eingeweicht - wenn ein Tier nicht richtig fressen kann.


    Von Kaninchenbesitzern lese ich ab und an, dass eine geringe Menge Cunis (die Kaninchenvariante der o.g. Pellets) im Winter Kotprobleme beseitigt. Keine Ahnung, hab keine Kaninchen. Aber das wäre ja ein Hinweis drauf, das mit Supermarktwiese + Heu eine vollwertige Ernährung nicht möglich ist.

    Ganz ehrlich, man KANN nicht im Vorfeld alles wissen und abklären. Manche Tierärzte haben eine schlechte Homepage, manche sind trotz fehlender Heimtierqualifikation in der Lage eine adäquate Notfallbehandlung und Alltagsdinge wie Augenverletzungen, Pilz oder Milben zu erledigen. Manche können sogar die Weiterbehandlung nach Besuch beim Spezialisten übernehmen.

    Manchmal braucht man einen Spezialisten, aber es sind alle überlaufen und man bekommt keinen Termin und und und…

    Weiß man alles erst, wenn man da war.


    Letzten Endes ist es sehr gut sich vorher Gedanken zu machen, aber noch wichtiger ist es mit den Tieren zu lernen. Auch ein sehr gut vorbereiteter Anfänger ist ein Anfänger. Lernen müssen wir alle.

    Du kannst Du große Unterstände bauen: Brett in der gewünschten Größe, vier Füße darunter, lackieren, fertig. Und dann nimmst Du noch einen normal großen Unterstand mit kürzeren Beinen. Also, so 12 cm Beine und das Brett 20x30 oder so und stellst das als Trittstufe hin und bist fertig.
    Viel Versteck, viel Lauffläche unten und noch Platz in der Höhe.

    Es tut mir sehr leid, Euer Verlust!


    Bevor ich ein neues Tier dazu setzen würde, würde ich mit Murphy zum Tierarzt gehen und über ansteckende Krankheiten sprechen. Nicht, dass ein neues Tier dann auch erkrankt.


    Natürlich ist jeder Tag alleine doof, aber Du kannst ja parallel nach einem neuen Tier Ausschau halten, wenn ihr die Haltung weiterführen wollt. Das geht ja auch meist nicht innerhalb von 24 Stunden.

    Ich komme von der anderen Seite: Wir hatten drei Tiere als Haremsgruppe und nach dem Verlust von einem, augenblicklich nur noch zwei.


    Der Unterschied ist sehr deutlich: Drei sind deutlich mehr „Action“, es ist viel mehr Gruppendynamik, mehr Bewegung. Zwei sind - verglichen damit - langweilig. An sich fände ich sogar ein viertes gut. Bei dreien ist doch oft einer außen vor.


    Aber Platz, Tierarzt und Kühlschrankplatz begrenzen das Ganze.

    Ne, nur in den Backofen. Aber ich habe noch nie was ausgebacken. Daher weiß ich es nicht. Ich hoffe, irgendwer kann da was schlaues sagen.


    Oder doch den Profidampfreiniger und abdampfen und super gut trocknen lassen?

    In dem Tierarzttext steht drin, dass die Viecher bei über 25 Grad nach mehrere Tagen sterben. Sprich: Mit höherer Temperatur geht es vermutlich einfach schneller und geringerer Temperatur dauert es länger.


    Ich würde mich davon verabschieden alles klinisch rein zu bekommen. Das geht nur mit Käfighaltung.


    Bei Stoff: So heiß waschen wie möglich und wenn Du hast danach in den Trockner.

    Alles was geht mit kochendem Wasser (aus dem Wasserkocher) übergießen.


    Bleibt die Problematik der Holzsachen. Beim aktuellen Wetter könnte es eine Option sein alles sauber zu machen und die Dinger mehrere Tage in die Sonne zu stellen oder kleinere Dinge in der Tat in einem Beutel in den Tiefkühlschrank zu tun bis der ganze Spaß vorbei ist und solange Pappkartons verwenden.


    Absaugen würde ich trotzdem alles. Nachher Beutel und Filter wechseln.


    Aber das bin halt ich. Wie exakt du es nimmst, ist vielleicht anders.


    Wenn Du Dir Hühner anguckst, geht man damit ganz anders um. Und Außenhalter misten auch ihren Stall, backen aber die Voilere auch nicht aus.

    Selbst weder Ahnung noch Erfahrung, aber hier schreibt ein Tierarzt über Hygienemaßnahmen bei Katzen


    https://www.drhoelter.de/tiera…C3%BCndlich%20abtrocknen.


    Näpfe bei über 65 Grad in die Spülmaschine oder mit kochendem Wasser auswaschen (Ich würde das als kochendes Wasser reinkippen und abkühlen lassen, dann abtrocknen verstehen).
    Dann steht da was von Kratzbaum absaugen, würde ich bei Gehegeritzen übersetzen in mit Handstaubsauger aussaugen ?

    Stoffsachen mit über 69 Grad waschen und Häuschen - keine Ahnung. Man kann ja schlecht ein Fleischthernmometer reinstecken um zu gucken wann es da drin mehr als 65 Grad hat.


    Hilft das? Vermutlich warst Du selbst schon so schlau.

    Es gibt bei Kokzidien verschiedene Einstellungen.


    Einstellung a) Kokzidien treten nur bei geschwächten Tieren auf, daher behandelt man auch nur diese. Alle anderen bekommen das so hin. Eine 100%-perfekte Hygiene gibt es nicht. Man schleppt sich die Viecher eh wieder übers Futter ein. Daher wird gut sauber gemacht, aber nicht abgedampft oder so.


    Einstellung b) Jede Kokzidie muss getötet werden, also werden alle behandelt und alles so steril wie möglich sauber gemacht.


    Jede ist nachvollziehbar. Musst Du schauen, welcher Weg (oder Mittelweg) Dir liegt.


    Solltest Du jede Kokzidie eliminieren wollen, wirst Du um die herkömmlichen Gitterkäfige nur mit großem Aufwand herumkommen. Ich würde in diesem Fall über die Kleinanzeigen Gitterkäfige besorgen, kannst ja zwei große verbinden. Diese mit kochendem Wasser entsprechend oft desinfizieren, Streu wechseln und Papphäuschen verwenden. Nix mit Holz. Während Du einen Käfig sauber machst, bleiben die Tiere im anderen Käfig.


    Das Fleece auf über 60 Grad waschen (Die Waschmaschine wäscht bei unter 60 Grad, im 69 Grad-Programm), Songmicsteile mit kochendem Wasser desinfizieren. Den Boden musst Du nicht sauber machen, aber die Wachstuchtischdecke austauschen wäre möglich. Letzten Endes sind die Kokzidien im Kot und was damit nicht in Berührung gekommen ist, ist nicht verseucht. Boden unterm Gehege wischen und im ganzen Zimmer wäre sicher eine gute Idee.