Beiträge von MacGullygosh

    Hier noch ein ganz anderer Frühlingsbote!

    Schon Ende Februar hab ich die ersten beiden Molche in meinem Miniteich entdeckt. Eigentlich ist es nur ein großes, eingegrabenes Speissfass, aber es haben sich schon einige Tiere wie z.B. Libellen angesiedelt.


    Ich habe heute mal meine Magnolie fotografiert. Da in nächster Zeit erstmal keine Nachtfröste hier angesagt sind, kann sie vielleicht dieses Jahr mal endlich wieder in Ruhe erblühen. In den letzten Jahren hatten wir immer Pech.


    Und das hier hab ich auch noch mitgenommen:



    Der deutsche Name „Blattzichorien“ war dann allerdings etwas irreführend bzw ungenau. Passte aber wohl besser zum Thema Futterpflanze und den abgebildeten Tieren. Auf der Rückseite stand dann auch der botanische Name, Cichorium intybus, und das ist dann die gemeine Wegwarte. Eventuell ist es ja auch eine ertragreiche Selektion der Wildform. Ich laß mich einfach überraschen, außerdem blühen die ja auch recht schön hellblau.

    Ich hab den Samen aus einem Gartencenter hier. War auch gar nicht teuer, 1,79€ die Tüte glaub ich. Auf der Tüte steht, daß man die Pflanzen auf 25 cm vereinzeln soll.

    Wenn alles keimt und ich alle aufpflanze, dann habe ich wirklich genug Rüben! 😱

    Die Blätter kann man ja auch schon verfüttern. Mal schauen, ob meine Spezis die mögen.

    So, jetzt hab ich mir mal Saatgut für Futterrüben besorgt, zwei Sorten, eine gelbliche (Brigadier) und eine rötliche Sorte (Rote Walze).


    In den Tüten waren irgendwie unnötig viel Samen. Ich habe von beiden Sorten je 84 Stück ausgesät in Multiplatten zur Anzucht, aber die Tüte war immer noch so voll wie vorher, da sind wahrscheinlich nicht mal 10% raus. Naja, wenn die Rüben gut ankommen, dann habe ich noch genug Samen fürs nächste Jahr.

    Wenn sich der Knubbel so einfach entfernen ließ, war es sicherlich ein Rest der Nabelschnur. Die fällt ein paar Tage nach der Geburt sowieso von alleine ab.

    Ein y-förmiger Genitalbereich deutet auf ein Weibchen hin, aber bei sehr jungen Tieren ist es nicht immer so ganz eindeutig zu erkennen, der bereits erwähnte leichte Druck kann hier für Klarheit sorgen, wenn dann der Penis deutlich sichtbar wird.


    Das neue Meerschweinchenweibchen (Titel des Themas) ist dann also wieder weg?

    Noch eine kurze Nachfrage zum Verständnis.

    Wenn ich richtig gelesen habe, hast Du zwei Weibchen, den kastrierten Bock und jetzt das Baby, oder?

    Davon abgesehen, daß alle Tiere ziemlich jung sind, wäre es immer möglich sie zu trennen ohne daß eines alleine sitzt.

    Ist das Junge weiblich können alle vier zusammen bleiben, ist es männlich hättest Du zwei Weibchen und die beiden Jungs. Wäre nicht optimal, aber besser, als wenn ein Tier alleine sitzt. Von dem zusätzlichen Männchen müßtest Du Dich wahrscheinlich sowieso trennen, zwei Böcke und zwei Weibchen wird nicht gut gehen, ob kastriert oder nicht.

    Der von Dir oben beobachtete Knubbel ist wahrscheinlich nur der Rest der Nabelschnur, das täuscht schon mal. Vielleicht kriegst Du ja mal ein gutes Foto vom Genitalbereich hin und wir können hier helfen. Auch wenn so eine Ferndiagnose natürlich schwierig und immer unter Vorbehalt zu sehen ist.

    Aber das Foto wird wahrscheinlich besser, wenn das Tier etwas größer geworden ist, vielleicht so eine Woche alt.

    Das mit dem Bock ist ja schon mal eine gute Nachricht! Das wäre dann ja schon mal eine Sorge weniger.

    Beim Hochheben des Jungtiers sollte man natürlich vorsichtig sein, es nicht quetschen und aufpassen, daß es nicht plötzlich aus der Hand springt und sich verletzt…aber man braucht jetzt auch nicht überängstlich sein. Jungtiere in einer Gruppe wuseln vom ersten Tag an überall zwischen den Erwachsenen mit rum, werden dabei auch mal umgerannt oder weggeknufft wenn sie zu aufdringlich sind. So robust sind sie dann schon.

    Na, das war dann ja eine Überraschung! 😉

    Aber ich glaube, ich kann Dich da auch beruhigen. Normalerweise muß man beim Nachwuchs bei Meerschweinchen so gut wie gar nichts machen, das übernimmt alles das Muttertier. Die Geburt an sich ist eventuell noch eine etwas kritischere Phase, aber die lief ja anscheinend bei Deinem Tier problemlos ab. Bei einem einzelnen Tier ist in der Regel auch das Gewicht ausreichend, aber wiegen würde ich es trotzdem mal. Die Mutter hat zwei Zitzen, es wird also nie einen Stau geben wie bei fünf oder mehr Jungtieren eines Wurfes, wo auch schon mal ein schwaches Tier zu kurz kommen kann.

    Es ist auch ein gutes Zeichen, daß das Jungtier schon rumläuft und an der Nahrung knabbert. Eigentlich klingt alles recht gut. Der Mutter würde ich jetzt verstärkt vitaminreiches Futter anbieten, vielleicht findest Du ja schon irgendwo frischen Löwenzahn oder andere Wildkräuter. Bei uns im Ruhrgebiet spriesst es überall schon richtig gut.

    Es ist zwar definitiv nicht ratsam, daß so junge Tiere schon Nachwuchs bekommen, aber jetzt ist es halt ohne Dein Verschulden passiert. Ich würde mir da jetzt auch nicht allzu große Sorgen machen und eher die Zeit mit dem Jungtier genießen.

    Auf jeden Fall müßte der Bock, wie schon erwähnt, mal kontrolliert werden bezüglich seiner Kastration. Falls er tatsächlich nicht kastriert ist, kannst Du Dich leider schon mal auf den nächsten Wurf in ca 10 Wochen vorbereiten, da Weibchen kurz nach der Geburt wieder gedeckt werden, so hat es die Natur halt vorgesehen…

    Fotos von der kleinen Familie fände ich auch toll!

    Danke für den Link zum original Paper!

    Das ist da schon alles sehr aufschlussreich und beantwortet viele meiner Fragen.

    Mein persönliches Fazit daraus:

    Bambus bleibt für mich im Winter eine blättrige Abwechslung für meine Tiere, ich werde es aber nicht wochenlang als Alleinfutter verwenden.

    Den Versuch in dem Artikel verstehe ich so, daß der Zahnabrieb am stärksten war in der Gruppe mit viel Fütterung von viel Silikatsteinchen im Futter, in diesem Fall Bambus. Das klingt für mich so, daß die Tiere täglich große Mengen an Bambus bekommen haben. Von auftretenden Problemen in den Vergleichsgruppen „kein Bambus“ und „mittel viel Bambus“ steht dort nichts. Mit einer Pflanze im Kübel auf dem Balkon wird man nie viel Bambus füttern können, das ist nur eine leckere Abwechslung, ein Snack, vor allem im Winter.

    Bei mir gibt es Bambus nur im Winter, ab Frühling finden sich viele andere, beliebtere blättrige Sachen. Und den Bambus gibt es auch nicht jeden Tag, soviel kriege ich gar nicht zusammen für neun Tiere.

    Daher werde ich diesen einzelnen Zeitungsartikel, dem ein nicht näher ausgeführtes Experiment zugrunde liegt, nicht überbewerten. Wieviele Tiere gehörten der Versuchsgruppe an? Wieviel Bambus gab es pro Tier und Tag in den einzelnen Kontrollgruppe? Wieviel Bambus pro Tier und Tag in den einzelnen Gruppen wurde problemlos vertragen und ab welcher Menge traten die ersten Probleme auf?

    Durch meine eigenen Erfahrungen im Verfüttern von Bambus konnte ich noch keine Probleme erkennen. Das zählt für mich mehr.
    Aber wie schon geschrieben, es gibt ihn nicht jeden Tag und wenn nur im Winter.

    Prinzipiell sind alle Bambusarten zur Fütterung geeignet, da gibt es keine giftigen Arten. Glücksbambus ist kein Bambus, sondern eine Dracena (Drachenbaum), die künstlich so gezogen wird, daß die Pflanzen bambusähnlich aussehen. Die sind weder zum Füttern noch für draußen geeignet, da nicht frosthart und leicht giftig.

    Was Du in Deinen Kübel pflanzt ist persönliche Geschmackssache, ob es eine Art mit weniger aber dafür größeren Blättern wird oder was mit vielen kleinen Blättern.

    Im Garten muß man bei den meisten Bambusarten noch den starken Ausbreitungsdrang beachten und am besten Rhizomsperren verwenden, sonst gerät die Pflanze schnell außer Kontrolle, wandert unterirdisch durch den Garten und es tauchen Triebe auf, wo man sie nicht haben will. Im Rasen, in anderen Beeten, zwischen Gehwegplatten oder beim Nachbarn.

    Das Problem hast Du im Topf natürlich nicht.

    Ich würde eine nicht zu hoch werdende Art Gartenbambus empfehlen, am besten aus der Gattung Fargesia. Es gibt andere Arten, die locker über 2m hoch werden, Riesenbambus 5-6 m und mehr, die sind für den Topf nicht geeignet. Der Topf wäre instabil und würde bei jedem kleinen Wind umkippen. Außerdem hätte man da wahrscheinlich nur einige Triebe mit nicht richtig vielen Blättern und Triebe werden bei mir überhaupt nicht gefressen, auch ganz dünne nicht, da sie einfach viel zu hart sind.

    Fargesia-Arten bilden dichte Horste mit vielen kleinen Blättern und sind zuverlässig winterhart. Auch hier gibt es Arten die 4m hoch werden können, aber auch welche die deutlich unter 2m bleiben.

    Oder aus der Gattung Sasa kann man den Zwergbambus verwenden.
    Und man kann sie durch Schnitt ganz gut im Zaum halten.

    Ich hoffe, das hier hilft Dir ein bißchen weiter

    Ja, irgendwie driften wir vom Thema ab.

    Aber mein Fazit wäre dann:

    Wenn meine Tiere die Rüben mögen, wäre es ein tolles, selbstangebautes Futter für meine Tiere in ganzjähriger Kaltstallhaltung, da diese bei niedrigeren Temperaturen ein energiereicheres Futter benötigen. Rüben lassen sich ja auch ähnlich wie Möhren über den Winter gut einlagern.

    Ich werde also schauen, daß ich dieses Jahr noch Saatgut bekomme, Rüben anpflanzen, als Futter ausprobieren und anschließend mal über meine Erfahrungen berichten.

    Womit wir wieder beim Thema wären. 😉