Beiträge von MacGullygosh

    Ja, aber solange jeder Meerschweinchen und auch andere Tiere einfach so vermehren kann ohne Auflagen, wird es immer eine Schwemme von unkastrierten Böckchen geben. Und das ist leider momentan die Realität und wird sich wohl auch erstmal nicht ändern. Alles andere ist momentan Wunschdenken und ein Kampf gegen Windmühlen.

    Man kann nur hoffen, daß die Anzahl der verantwortungsvollen Halter immer mehr zunimmt, aber dieses Problem gibt es ja leider nicht nur bei Meerschweinchen. 😢


    Übrigens finde ich Tier-Menschvergleiche immer, sagen wir mal, problematisch.

    Natürlich würde man Kleinkinder nicht grundlos von ihrer Mutter trennen. Aber man würde ja auch nicht vorsichtshalber alle Jungs frühkastrieren, oder?!

    Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, daß die kleinen Männchen mit 3-4 Wochen ausziehen und in eine reine Bockgruppe kommen. Dort können sie von den erwachsenen Tieren auch alles Wichtige lerne und sozialisiert werden für ein Leben unter Böcken. Ist auch leichter, wenn sie nie wirklich Weibchen kennengelernt haben.

    Die Eingewöhnung in die neue Gruppe kann so einfacher werden, je jünger und unerfahrener sie zum Zeitpunkt des Einzugs sind.

    Marie-Luise

    Eine Möglichkeit wäre die von Dir schon beschriebene Vermittlung zu einem oder mehreren erwachsenen Böcken, daher auch die Frage, ob alle Tiere behalten werden sollen. Da müßte man sich halt nur zeitnah drum kümmern, ob man da jemand passenden findet und die Jungen dann vor erreichen der Geschlechtsreife ausziehen können.

    Für das Tier, das behalten werden soll, ist eine Frühkastration allerdings das beste, sofern es sich um einen der Böcke handelt.


    Urfnip

    Stimmt, es hätte den Vorteil, daß die Jungen erstmal länger bei der Mutter bleiben könnten. Aber ein Dauerzustand wäre es auch nicht, da auch ein kastrierter Bock ein Bock bleibt und eine Haltung zusammen mit Weibchen zu Problemen führen kann bei mehreren Böcken.

    Und leider ist es doch so, daß Leute, die einen unkastrierten Bock für einmal Babys suchen, überall ganz schnell für kleines Geld fündig werden. Da können alle vernünftigen Halter noch so verantwortungsvoll sein. Ist leider die Realität und ich denke, da läßt sich nichts dran ändern. Bitte jetzt nicht als Aufruf zur Verantwortunglosigkeit verstehen!

    Sind eigentlich in Zoohandlungen alle Böcke kastriert? Gibt es da Vorschriften? Damit kenne ich mich jetzt nicht so aus.

    Huch, da bin ich ein bißchen spät bei der Babyparty!

    Bei den Geschlechtern stimme ich meinen Vorrednern zu, soweit es bei einer Ferndiagnose möglich ist.

    Nummer1 ziemlich sicher ein Weibchen, Nummer2 ziemlich sicher ein Männchen, Nummer3&4 wahrscheinlich eher männlich. Die letzten beiden finde ich nicht so ganz eindeutig zu indentifizieren, aber wie geschrieben, Tendenz eher männlich.


    Noch eine kurze Verständnisfrage:

    Warum muß es unbedingt eine Frühkastration sein und keine „normale“ Kastration?

    Wollt Ihr alle Tiere behalten?

    Stimmt, beim Reinzoomen ins Foto und genauerer Betrachtung sieht alles sehr unecht aus, vor allem das Auge.

    Naja, dann ist der User halt ein kleiner Scherzkeks, der uns hier ein bißchen veräppeln will. Und es ist ja noch nicht mal der 1. April.

    Lustig….gähn.

    Die Mutter verhält sich bis kurz vor der Geburt ganz normal, läßt sich da gar nichts anmerken. Zur Geburt zieht sie sich dann zurück und meist ist dann in unter einer Stunde schon alles vorbei, je nach Anzahl der Jungen. Danach kommt die Mutter dann auch schon bald wieder zum fressen raus.

    Da das Tier bei Dir noch neu ist und Dich nicht wirklich kennt, würde ich sie bei der Geburt, wenn Du es mitbekommen solltest, nicht bedrängen oder immer wieder nachschauen. Laß sie das lieber ganz in Ruhe alleine erledigen, auch wenn es bestimmt spannend ist, alles zu beobachten. Sie muß ja jedes geborene Junge sauberlecken und von der Geburtshaut befreien und schwupps kommt schon das nächste Junge.

    Jede Störung, die den Ablauf verzögert, kann gefährlich sein.

    Bitte halte uns auf dem laufenden!

    Wenn ich es richtig verstanden habe, steht die Geburt wahrscheinlich unmittelbar bevor. Man geht da von rund 10 Wochen aus, die wären jetzt ja tatsächlich um, wenn sie Anfang Dezember gedeckt wurde.

    Ich würde gar nicht mehr versuchen, nach den Jungen zu fühlen. Das wäre nur Stress für das Tier und mitunter gefährlich, der Informationsgewinn eher dürftig. Die genaue Anzahl der Jungen läßt sich nicht einwandfrei feststellen und ist meiner Meinung nach jetzt auch nicht wirklich wichtig.

    Gönn der Mutter lieber so viel Ruhe wie möglich und abwechslungsreiche Ernährung, sie ist ja noch recht neu bei Dir. Solange sie normal frisst und keine Verhaltensauffälligkeiten zeigt, ist im Moment alles ok.

    Wahrscheinlich nimmt die Natur einfach ihren Lauf und die Geburt geht problemlos über die Bühne. Da gibt es auch nicht viel, was man jetzt im Voraus tun könnte.

    Ich drücke Dir und der werdenden Mutter auf jeden Fall die Daumen.

    Hallo & willkommen im Forum!

    Neben dem Fühlen kann man die Bewegung der Jungen auch manchmal so beobachten. Wenn die Mutter irgendwo ruht oder gemütlich frißt, kann man die Bewegungen am besten beobachten. Wenn die Babies da gerade aktiv sind, sieht man es deutlich zucken und zappeln unter der Bauchdecke.

    Über die Anzahl sagt das natürlich nichts aus, aber es ist ein Lebenszeichen.

    ehle.

    Das ist eindeutig Fingerhut. Das Foto stammt aus meinem Garten bzw vom Rand des Fußweges dort. Ich habe immer ein paar Fingerhüte dort wachsen, die sich jedes Jahr reichlich selber aussäen und dann an allen möglichen Stellen auftauchen. Die meisten entferne ich irgendwann, aber ein paar dürfen immer bleiben. Dort wo sie nicht stören, da ich sie eigentlich recht hübsch finde.


    Beim Grünzeugsammeln achte ich natürlich drauf, daß davon nichts bei den Tieren landet. Allerdings hatte ich es auch schon mal so, wie Du es beschrieben hattest mit dem Kreuzkraut, daß ein unabsichtliches Blatt vom Fingerhut von den Schweinchen nicht gefressen und verschmäht wurde. Ich würde allerdings nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, daß es immer so läuft. Vielleicht wäre das Blatt später gefressen worden, wenn der Hunger wieder größer gewesen wär.

    Hab ich keine Ahnung, ob ein kleines Blatt da irgendwas bewirkt hätte, oder ob vielleicht weitere Blätter doch gefressen wurden.

    Nutzt Ihr Bestimmungs-Apps?

    Und wenn ja, welche?


    Ich bin sehr zufrieden mit der App Flora Incognita. Sie ist spezialisiert auf heimische Gewächse und hat bis jetzt bei mir das meiste zuverlässig bestimmen können, wenn ich eine aussagekräftige Pflanze vor mir hatte, also optimaler Weise ein ausgewachsenes Exemplar mit Blüte oder Fruchtstand.

    Ist eine eindeutige Bestimmung nicht möglich, gibt die App die prozentuale Genauigkeit der Bestimmung an. Ist der Wert sehr gering, kann man dann immer noch anhand des Gattungsnamen selber weiterforschen. Es werden auch Beispielbilder der gefundenen Pflanze vorgeschlagen, die man vergleichen kann, ob es stimmt.

    Zu jeder gefunden Pflanze lassen sich viele Infos aufrufen, zu Verbreitung, Gefährdung, Giftigkeit usw.

    Die App ist kostenlos, überträgt die Daten an eine Universität, die diese dann zum Monitoring der einzelnen Pflanzen nutzen kann, was ich persönlich für eine gute Sache halte. Ist aber in der Beschreibung der App alles ganz genau erklärt.


    Mit nicht heimischen Zierpflanzen kann die App leider bisher wenig anfangen, keine Ahnung, ob das mal erweitert werden soll. Es gibt schon einen Bereich für Kakteen, der aber leider nicht viel taugt und kaum einen meiner Kakteen richtig zugeordnet hat.

    Bei uns in der Ecke (Ruhrgebiet) kann ich meistens den ganzen Winter über Grünzeug sammeln. Zur Zeit hole ich immer viel von einem im Sommer abgeernteten Feld, wo das Wildkraut einfach nach der Ernte wachsen gelassen wurde und jetzt im Frühjahr wohl irgendwann untergepflügt wird. Dort wachsen vor allem schöne dicke Grasbüschel. Der Frost hat denen bis jetzt nicht geschadet, sind nicht matschig geworden oder sowas.

    Auf gemähten Wiesen findet man schon gut Löwenzahn, die Blattrosetten schmiegen sich dicht an den Boden und ich steche sie dann mit einem Küchenmesser aus.

    Schlüsselblume ist eine Primelart und nicht giftig. Probleme kann es höchstens geben, wenn sie zuviel oder als Alleinfutter gegeben wird, da sie Saporine enthält, die im Übermaß Beschwerden auslösen können, nicht müssen.

    Daß es in unseren Breiten keine gefährlichen Giftpflanzen gibt, stimmt leider so nicht.

    Eisenhut ist davon die Giftigste, für Mensch und Tier. Oder auch Fingerhut, wenn man auch die blühende Pflanze natürlich gut erkennt, Jungpflanzen und Sämlinge sind unscheinbarer und landen leicht mit im Grünfutter.

    Jacobskreuzkraut ist tückisch, führt es nicht gleich zu einer Vergiftung, sondern verursacht Leberschäden, die erst später auftreten. Gilt übrigens für alle Kreuzkraut (Senecio) Arten, mit verschiedener Konzentration der Giftstoffe.

    Eine meiner Meinung nach gute Bestimmungsapp ist Flora Incognita, spezialisiert auf heimische Pflanzen und mit viel Infos zu den bestimmten Pflanzen incl Giftigkeit.