Beiträge von Fellkugel3

    Also wenn sie dort herunterfallen würden, würde ich schon ein wenig an ihrem gesundem Schweineverstand zweifeln. Ganz so doof sind die Fellnasen nämlich nicht. Sie rennen im Dunklem ja auch nicht gegen ihre Häuschen, weil sie den Eingang verfehlen. Das eines ausversehen hinunter geschupst wird, kann auch am Tag passieren. Meerschweinchen finden sich erstaunlich gut im Dunklem zurecht, zumal es ja nie wirklich stockdunkel wird, es sei denn du machst den Rolladen ganz zu. Lasse ihn einfach oben oder ein paar Schlitze. Sie orientieren sich ja auch mit Hilfe der Vibrissen, die Augen sind ja darauf ausgelegt schnelle Bewegungen wahrzunehmen, weswegen die kleinen einen regelrecht vergessen können, wenn man sich lange nicht bewegt. Wenn der Auslauf 100% Meerschweinchensicher ist, würde ich mir keine Gedanken machen und die Schweinchen einfach Schweinchen sein lassen.

    Hallo,

    Meine Schweinchen haben 24h Zugang zum Auslauf, da der Käfig ebenerdig steht und leicht zugänglich ist (60cm großer Durchgang). Ich habe einen Teppich ausgelegt, mit ein paar Unterständen versehen und voila, fertig war der Auslauf. Abgesperrt habe ich nichts, da das gesamte Zimmer schweinesicher gestaltet ist und sie das Laminat nur ungern betreten, für kurze Erkundungstouren ja, zum dauerhaften belaufen wohl zu glatt. Ich kann mir jetzt unter deiner Rampe und Befestigung recht wenig vorstellen, magst du es mal skizzieren? Wenn du Angst hast, dass die Schweinchen von der Rampe stürzen, käme mir die Idee, die Rampe durch einen selbstgebauten Tunnel zu ersetzen. Orientierungsprobleme hatten meine noch nie, die finden auch im stockdunklen den Weg vor mein Bett um mich zu begrüßen wenn ich aufstehe, oder wiederkomme. Keine Sorge, wenn ich mich dann tatsächlich auf Schweineterritorium wage, ist das Licht zugunsten des Menschens an. Du könntest auch ein Nachtlicht für Kinder nutzen, ist nicht allzu hell und Mensch ist beruhigt.

    Hallo,

    Ich habe keine „Tipps“ in dem Sinne, ich kann Dir nur von meinem Erfahrungen berichten. Ich habe Anfang Juli eine neue Schweinedame in meine Dreiergruppe aufgenommen. Bei mir gab es ebenfalls bis Anfang August große Auseindersetzungen, also herumjagen und zwicken des betroffenen Schweinchens. Erst die letzten Tage ist die Rangordnung vollständig geklärt worden und es ist wieder Ruhe eingekehrt. Jetzt habe ich hier eine vollkommen harmonische Truppe sitzen. Wie groß ist denn das Gehege? Hier wurden tatsächlich die ganzen 5qm ausgenutzt um sich aus dem Weg zu gehen. Hat sie Bisswunden oder wird sie nur gescheucht? Die neue Dame hatte ein paar Kratzer, aber keine tiefen und blutenden Wunden, wenn sie welche hat, würde ich sie trennen. Scheuchen der Kastrat und die neue Dame beide die ältere? Ich würde das ganze nochmal für mindestens zwei Wochen beobachten. Gib ihnen Zeit, ich weiß es sieht herzzerreißend aus, aber bloß nicht trennen. Ich musste mich auch stark beherrschen, insbesondere da meiner Neuen auch noch ein Teil des Beines fehlt, da bekommt man echt Mitleid. Meine Mutter isr mir auch schon in den Ohren gelegen, wie ich es dem armen Schweinchen bloß antun könnte...

    Also, ich würde ihn nur beobachten und regelmäßig wiegen, was du sicher machst. Wenn er Gewicht verliert, sofort zum Tierarzt, denn viel Reserve hat er ja nicht. Du könntest ihn auch mal eine Fütterung extra setzen, um zu sehen, wie viel er wirklich frisst. Wenn er alleine nichts frisst, mit einem Schweinchen, das auch eher gemütlich frisst. Oder eben bei einem anderem Tierarzt noch mal eine zweite Meinung wegen der Zähne einholen, bei der Kompetenz von Tierärzten gibt es erschreckende Unterschiede. Habe selber schon um die vier durchprobiert, bis ich jetzt mit einem wirklich zufrieden bin. Aber solange er sein Gewicht hält und vom Verhalten her normal ist, würde ich mir keine Sorgen machen. Noch eine kleine Frage, leben Sie drinnen oder draußen?

    Hallo,

    ich finde ihn jetzt gar nicht so leicht, da du ja schon geschrieben hast, dass er sehr klein ist. Mein Kastrat ist jetzt 1,5 J. alt und ist selber ein extremes Leichtgewicht. Er wiegt immer um die 950g, mit einem Jahr wog er nur 700g. Er hat auch nur mit viel “zufüttern” zugenommen. Wahrscheinlich kommt auch er aus Inzucht. Die Schulterblätter und Rippen spürt man bei ihm auch. Er ist allgemein sehr knochig und besitzt kein Gramm Fett. Selbst bei meinem Kampfschwein ( 1300g, 4J. und weiblich) spürt man die Schulterblätter beim drüberstreicheln. Da er nicht abnimmt würde ich mir noch keine Sorgen machen, aber unter Beobachtung halten, ob es Auffälligkeiten

    gibt. Eventuell würde ich ihm ein paar Erbsenflocken/Sonnenblumenkerne(geschält) mehr zustecken, oder mehr Knollengemüse füttern, wenn der/die Mitbewohner es auch vertragen können. Wohnt er mit Weibchen oder Männchen zusammen? Gibt es Stress in der Gruppe?

    Hallo ihr Lieben,


    Ich habe gestern eine kleine Dame (1,5 J.) von einer Züchterin aufgenommen. Ihr fehlt die komplette Pfote, bis auf einen Teil des Ballens. Ihr Bein ist normal. Sie kann auch halbwegs normal laufen ( sie hoppelt ein wenig) und vom Tempo auch ganz normal.

    Welche Spätfolgen/Probleme sind zu erwarten?

    Hatte jemand schon mal so ein

    Tier?

    Was muss ich beachten?


    Liebe Grüße :)

    Ich habe selber zwei Sheltiedamen und schneide sie im Winter nur rund um den Hintern kurz, im Sommer bekommen sie mit Hilfe einer Schermaschine eine Kurzhaarfrisur verpasst, da beide die Schere nicht leiden können. Bürsten tut man sie, wie schon erwähnt, nicht. Das bringst nichts und du tust ihnen auch keinen Gefallen.


    LG

    Danke für die Antwort!


    Der Auslauf ist ja wie schon gesagt Tag und Nacht offen, ich kann ihn nur nicht zum Gehege hinzufügen weil die Schweinchen sich den Wohnraum mit mir sozusagen teilen. Wenn die 2qm nicht als „Notunterkunft“ reichen, kann ich der Bande ja noch ca. 1,5qm abtrennen, die sie nutzen können wenn keiner da ist (kommt seltener vor als man denkt, das letzte halbe Jahr musste ich sie nur 2-3 mal einsperren).


    Ja, das alle auf einem Fleck liegen, kenne ich. Generell hängt die Bande immer zusammen und wehe die „alte Dame“ ist nicht da, dann mutieren die anderen beiden zu kleinen Angstschweinchen.

    Hallo ihr Lieben,


    derzeit habe ich 3 Schweinchen, einen Kastraten(ca. 1 Jahr) und zwei Weiber(ca. 2 Jahre und ca. 4 Jahre). Die Dreierbande lebt in Innenhaltung und hat ein Gehege von 2qm zur Verfügung und zusätzlich das restliche Zimmer, davon werden aber nur 5qm genutzt. Der Auslauf ist eigentlich immer offen, außer ich muss saugen. Man möchte ja kein Schwein ansaugen. Oder aber wenn ich längere Zeit außer Haus bin und niemand sonst da ist. Meine Frage ist nun, ob es vertretbar ist noch ein viertes oder auch fünftes Schwein dazuzusetzen und ob es schlimm ist wenn die fünf sich mal für ein paar Stunden 2qm teilen müssen.


    Anbei bemerkt: Noch ist kein Einzug neuer Wusel geplant, aber schön wäre es schon, vor allem für den Kastraten. Er macht den Anschein, als wäre ihm langweilig. Zu intelligent dieses Schwein :lol:


    Freue mich über eure Meinungen


    Liebe Grüße