Hallo!
Mehrere kleine Probleme:
- Es sind zwei Babys und ein halbwüchsiges Tier. Aber keiner ist erwachsen und könnte ihnen richtiges Sozialverhalten beibringen. Das ist so, als sollte ein 13jähriger ganz alleine Kindergartenkinder erziehen - kann nicht klappen. Bitte hol noch ein Weibchen ab 1,5 Jahren dazu, die bisher immer mit erwachsenen Meerschweinchen zusammen gelebt hat.
- damit ist auch Problem 2 besser: 3 Stück sind keine Gruppe, die ausreichend Sicherheit für Außenhaltung vermitteln kann. Da sollten immer mindestens 4, besser mehr Tiere zusammen leben, damit sie abwechselnd Wache halten können, während die anderen in Ruhe Fressen und Schlafen können, ohne Angst haben zu müssen. Zu dritt schaffen sie es einfach nicht, die Wachen so aufzuteilen, daher verkriechen sie sich so sehr.
- Das Gehege muss absolut stabil sein, so stabil, dass ein Erwachsener Mensch mit Kraft auch nicht rein kann. Alle Türen und Deckel müssen mit Vorhängeschlössern gesichert werden, und auch Schutz gegen untergraben muss sein. Der Herbst kommt und damit werden auch die Raubtiere wieder mehr nach Nahrung suchen müssen, auch in den Wohngebieten.
- Der Stall reicht nicht für den Winter, die Dinge mit Gittertür sind halt genauso kalt wie außen auch. Da muss was richtiges gebaut werden, ideal ein kleines Gartenhaus, in das eine nochmal isolierte Schlafbox und ein kleines Wettergeschütztes Gehege kommt. Das muss dann auch täglich gereinigt werden, nasse Streu im Winter löst Unterkühlungen aus. Das wird leider auch nicht ganz billig, wenn es am Geld scheitern sollte, dann lieber ab Oktober die Tiere ins Haus holen und da ein Gehege ab 2x1 Meter bauen.
- Beim Futter ist die Frage eher die Menge. Im Sommer ca. 300g frisches Gemüse, dazu Heu und ordentlich viel Gras für drei Schweinchen, im Winter locker 600-800g Gemüse pro Tag, Gras gibt es da ja keines mehr. Bei der Menge dann immer mehrere Sorten mischen, meine fahren derzeit voll auf Hokkaido-Kürbis ab. Dazu ein wenig Fenchel, Salat, Gurke, paar Karotten und die Ernährung passt.