Meerschweinchen Krankheiten / Gesundheit

Tierarzt kosten

Umgang mit kranken Schweinchen, Therapien, Medikamente und Heilungsverlauf.

  • Naja ich habe auch einen kleinen Berg Schulden beim Tierarzt, weil ich in Raten zahle.
    Sie haben auch schon mal nachgefragt, wie lange das noch anhält.
    Das läuft schon ein halbe Jahr so. Bin da auch Stammkunde und sie wissen eigentlich, dass ich alles bezahle.
    Ihnen geht es etwas mehr um die Tiere, als ums Geld.
    Dort kann man auch mal eine Rechnung mit auf die nächste setzen.
    Das machen viele so.


    Und bei großen Kliniken geht es erst ab größeren Summen.


    Klar haben manche Tierärzte schon schlechte Erfahrungen gemacht, aber dann kann man doch offen darüber sprechen, warum nicht.
    So bekommt man ja auch den Eindruck, dass es nur ums Geld geht und nicht, dass dem Tier geholfen wird

  • Das kann natürlich sein, aber dieses Problem haben wohl alle Selbstständigen wenn sie etwas auf Rechnung oder Raten verkaufen.
    Da müssten dann die Rechte gestärkt werden usw.
    Aber wenn man als Tierarzt weiß, dass das Tier ohne Medikamente sterben wird, wird man sich wahrscheinlich überlegen ob man aus finanziellen Gründen die Ratenzahlung verweigert...

  • Zitat von Yavanna

    Es soll auch TÄ geben die einfach nur schlechte Erfahrung mit Ratenzahlung gemacht haben und auf Bergen von Kosten sitzen und es deswegen nicht akzeptieren. Das hat nicht immer was mit der Tierliebe des Tierarztes zu tun... :roll:


    Genau :)
    In der Regel ist es so: Ist man bei einem Tierarzt das erste Mal in Behandlung, muss sowieso immer gleich bezahlt werden und Ratenzahlungen werden nicht akzeptiert. Besonders in Tierkliniken gilt das weil die viel Laufkundschaft haben. Wenn ein TA einer Ratenzahlung zustimmt, dann wenn der Patient z.B. schon seit Jahren in der Behandlung dort ist und man weiß, dass er sonst immer bezahlt hat - oder wenn man merkt, dass es eben nicht anders geht und der TA sehr nett ist.
    Allerdings muss ich sagen, dass ich auch in einer anderen Praxis gearbeitet habe: Die Kunden mit Geld konnten ewig warten bis sie mal ihre Rechnungen bezahlten und nichts passierte und die jenigen, die tatsächlich kein Geld hatten, durften nicht in Raten zahlen weil man dann ja nie weiß, ob man das Geld tatsächlich bekommt :roll:
    Nur grundsätzlich ist das Problem: Wenn ein TA bei einer Person Ratenzahlung erlaubt (z.B. bei einem Neukunden) muss er das auch bei jedem anderen tun, weil es sich sonst rumsprechen könnte, dass er es bei Person A macht, bei Person B aber nicht. Aber wie schon festgestellt wurde: Was macht eine kleine Praxis wenn sie dies tatsächlich häufig anbietet und Tausende von € an Außenständen hat, dadurch Kosten durch weitere Rechnungen, Personalkosten durch Prüfung der Ratenzahlungen, ggfs. Aufwand und Kosten für Anwaltskosten und am Ende bleiben sie in vielen Fällen drauf sitzen. Das Geld fehlt dann an anderen Stellen: Gehalt für (Fach-)personal, Geld für die Anschaffung neuer Geräte die in der Regel schweineteuer sind, etc., Geld für Fortbildungen des Tierarztes. Und darunter leidet wieder die Qualität.


    Noch mal wegen den Behandlungskosten: Im Zweifel sollte man sich immer eine Quittung mitgeben lassen - da sind auch die Kosten für sämtliche Medikamente aufgeführt und gerade Augensalben können sehr teuer sein weil die auch aus dem Humanbereich kommen. Es gibt z.B. eine Polyspectran (auch als Tropfen), die kostet um die 16€.
    Außerdem macht die Mehrwertsteuer auch immer noch was aus - bei einer Rechnung von 43,-€ sind's etwa 7€.

  • Wäre ich TA, würde ich Ratenzahlung wohl nur akzeptieren, wenn ich wüsste, der Kunde zahlt wirklich - also wenn er entsprechend oft da war und immer flüssig war :wink:


    Ich habe es noch nie ausprobiert, denke aber, dass "mein" TA in der Klinik sich bei mir auf sowas einlassen würde (einmal hätte ich beim nächsten Besuch zahlen können, aber er hatte nichts notiert und wollte kein Geld, als ich ihn drauf ansprach :lol: ) . Aber das würde ich wohl echt nur bei Summen ab 70-100 € machen. Alles andere kriegt man ja meistens doch irgendwie hin, wenn man nicht jede Woche dort ist.

  • Also erstmals zum Preis:
    Ich finds eigentlich ein ganz guter Preis.
    Bei uns hat das letzte Mal TA 15 Euro gekostete, also ist er bei uns ganz billig. Da bekamen meine Süßen 2 Spritzen und ich noch eine Salbe für daheim, inklusive Behandlung und Krallenschneiden.


    Zum Ratenzahlen:
    ICh würde es nich bei Neukunden machen, sondern nur, wenn man die Patienten schon länger kennt und auch weiß, dass man immer bezahlen kann.
    Wir zum Beispiel zahlen immer in Bar. Dann haben wir keine Schulden und könne gleich den nächsten BEsuch zahlen :lol:

  • Also den Preis finde ich auch angemessen.
    Wir zahlen bei unserem Tierarzt oft auch auf Rechnung oder in Raten,da oft höhere Summen zusammenkommen.Unser Tierarzt kennt uns aber auch seit 15 Jahren. ;)
    Oft sagt er,wenn wir da sind"ich setzs auf die Rechnung",war letztens noch so:Ich war montags mit Ivy dort,weil sie Pilz hatte.Da hat er dann gesagt,ich setz es mit auf die Rechnung.Mittwochs musste ich dann wieder hin,weil meine drei Böckchen kastriert wurden.Eine Woche später war das Ergebnis da von Ivys Test,da mussten wir noch Imaverol holen.Das wurde dann alles zusammen auf eine Rechnung gesetzt.

  • Zitat von vicki550911

    ... also angenommen man geht hin das tier wird behandelt... dann kann der ta wenn es hinterher zum preis kommt ja nicht sagen "solange ich das geld nicht habe kriegst du die und die medikamente nicht" oder?? ..


    Wenn du zum TA geht und dein Tier behandeln lässt, dann gehst du einen Dienstleistungsvertrag ein, Behandlung gegen Geld. Eine gegenseitige Willensbekundung ;) Wenn du dem TA nicht VOR der Behandlung sagst, dass du nicht direkt zahlen kannst, dann kann er dich sogar anzeigen, da es sich um einen Betrugsversuch handelt ;) ich wäre mit solchen Aktionen vorsichtig

  • Ich finde es nicht unverschämt viel. Medikamente kosten nunmal auch Geld. Aber eins dei gesagt: Hat das Schweinchen was am Auge, wirds oft teurer. Salbe, dieses Neonzeugs um Verletzungen der Hornhaut zu erkennen etc sind nicht grad günstig. Mir ist es wichtiger einen Tierarzt zu haben auf dem ich mich verlassen kann, als 10Euro zu sparen.

  • Man muss damit rechnen, dass viel Geld beim TA liegen bleibt, erst recht wenn das Schweinchen krank wird. Wir haben für Joke auch ingesamt in den zwei Jahren vierstellige Kosten. Aber es waren immer wieder neue Krankheiten und man will eben nur das beste für die Kleinen. Wenn man selbst zu Arzt geht merk man halt einfach nicht wie teuer es ist. Aber unser Tierarzt ist wirklich super. Wir hatten Joke zweimal abgeben müssen als er zwei Wochen so krank war das er srändig gefüttert werden musste und wir es an den zwei Tagen nicht gewährleisten konnten, ihn halbstündig zu füttern. Da hat er eimal 50€ und beim zweiten mal sogar nur 20€ weil ihm der Kleine am Herzen lag. Sogar die Magnetfeldtherapie hatte er umsonst gemacht. Die sonst immer so um die 15€ kostet, aber wirklich hilfreich war. Daher finde ich diesen Betrag jetzt nicht sehr hoch.

  • Ich finde den Betrag auch angemessen.


    Ich werde mir jetzt auch eine "Tierarztkasse" anlegen und jeden Monat etwas zurücklegen.
    Wenn ein Schweinchen krank wird, kann das ganz schön schnell ins Geld gehen.


    Aber mit meiner Tierärztin habe ich auch Glück gehabt.
    Sie hat mir schon oft Sachen nicht berechnet, weil ihr der Betrag zu hoch war.
    Gestern z.B. habe ich für 2 Schweine 86 € bezahlt. Eigentlich wäre es noch mehr gewesen, aber sie war so nett und hat nur ein Röntgenbild statt zweien berechnet.
    :)

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