Sind diese Schnuppertage denn am Stück oder kann man immer mal wieder einen Tag nehmen? Das Kind soll sich ja daran gewöhnen dort IMMER bzw. fast JEDEN Tag hinzugehen und nicht nur sporadisch mal (wie in eine Spielegruppe). Dazu sind mMn 3 Schnuppertage innerhalb - sagen wir - 3 Monaten ja nun auch nicht geeignet. Da vergisst das Kind doch von einem zum anderen Mal wieder alles und es ist nicht aussagekräftig.
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Hallo,
Zitat von Mäuslemit 1 Jahr (siehe Reza) ist es doch längst kein Kleinstkind.
Doch, er ist ja gerade erst ein Kleinstkind / Kleinkind geworden. Gerade erst dem Säuglingsalter (das erste Lebensjahr) entwachsen. Das sind aber letztendlich natürlich nur Begriffe. Wichtig ist die Entwicklung.Zitat von Mäusleselbst diese 4 Tage sind meiner Meinung nach bei manchen Kindern schon zuviel. Grad wenn eins rein spaziert und sich stundenlang nach Mama nicht mehr umschaut finde ich es legitim dass die Mutter zwar erreichbar bleibt aber eben auch mal außer Sichtweite geht.
Ich hatte schon solche Kinder zur Eingewöhnung. Und gerade deren Mütter waren natürlich schwer davon zu überzeugen zu bleiben. Wenn das Kind jedoch die Mutter braucht (Schreck, Verletzung etc.) muss sie in meinen Augen in sofortiger Sichtweite sein.Zitat von MäusleWarum also drauf beharren es so oder so zu machen?
Weil ein erstes Vertrauen entstehen soll, das Kind soll merken, dass es auch für seine Mutter in Ordnung ist, wenn die Erzieherin da ist.Zitat von MäusleZaghafte Signale sind etwas das ich auch jetzt schon gern mal übergehe weil es zwar Unsicherheit ist bei ihm, aber ich der Meinung bin, er lernt es besser damit zurecht zu kommen, wenn ich nicht sofort drauf eingehe sondern er die Unsicherheit selber überwinden kann.
Das ist in Eurem Verhältnis sicher möglich, da absolutes Vertrauen herrscht, Jedoch meiner Ansicht nach nicht mit einer noch völlig fremden Person.Zitat von Mäusleda gehts mir gar nicht um die Zeit. Sondern um notwendigkeit oder nicht
und ich glaube als Mama kann man dann doch ganz gut beurteilen, ob das Kind einen grad noch braucht oder man gehen kann
man weiß ja schon aus vorigen Situationen eventuell wie sich das Kind in Gegenwart anderer Kinder und Personen verhält.
Und gerade da wird es schwierig. Wenn Eltern selber entscheiden, ob und wann sie gehen würde es Kinder geben, die am ersten Tag schon 5 Stunden allein da sind und andere, deren Mütter gar nicht gehen wollen.
Die Mütter können die Kinder sicher einschätzen, aber die Erzieherin eben noch nicht. Die Eingewöhnung erfolgt in einer Dreierbeziehung, die in meinen Augen erst eine kurze Festigungszeit haben sollte, ehe sie auf eine erste kurze Probe gestellt wird.Zitat von NadineUnd ich traue mir selber doch zu, innerhalb kürzester Zeit zu beurteilen ob mein Kind da gut aufgehoben ist oder eben nicht.
Du ja, andere nicht. Viele Mütter sind gerade um die ersten drei Tage sehr dankbar.Zitat von Mäusle
Ansonsten: solange die Mutter da ist gibt man sich als Betreuer doch eh Mühe nen guten Eindruck zu hinterlassen oder?
Nein, ich möchte keinen guten Eindruck hinterlassen. Ich arbeite so wie ich arbeite, weil ich es richtig finde.Zitat von MäusleSuper Eindruck beim besichtigen und wenn die kinder mal 2 Monate dort betreut werden, kommen viele Eltern zu dem Schluss dass das alles ne tolle Werbeveranstaltung zur Eingewöhnung war.
Dieses scheint dann in meinen Augen keine gute Einrichtung zu sein.Zitat von MäusleIch finds da wirklich besser wenn man zwar in anlehnung an das Berliner Modell macht (das ja durchaus seine Berechtigung hat) aber im Zweifelsfall je nach Kind auch von Anfang an ne andere Schiene fährt.
Ich denke da sind wir einfach verschiedener Meinung, da wir jeder unsere eigenen Erfahrungen gemacht haben. Was ja auch in Ordnung ist.Zitat von LilaneEin Kind sieht die Mama ja trotzdem, auch wenn es sie nicht augenscheinlich braucht. Darum gehts ja bei der emotionalen Sicherheit. Nicht darum, ob ein Kind weint und schreit wenn die Mama nicht da ist. Sondern das es weiß, sie ist auch da wenn es sich nicht nach ihr umschaut. Also zumindest habe ich es so verstanden.
Genau so war es gemeint.Zitat von Mäuslealso hier ist es meist so, dass Kind und Mama bis zu 3 Schnuppertage nehmen können BEVOR die Eingewöhnung beginnt, zumindest weiß ich das jetzt von 2 einrichtungen hier ganz sicher... .
Das haben wir hier auch. Wir nennen es Spielenachmittag. 2 x je eine Stunde. Aber wie schon geschrieben wurde, das ist für die Kinder (jedenfalls in der Krippe) kein Teil der Eingewöhnung.Liebe Grüße
Nadine -
normalerweise am Stück. Eben darum dass das Kind schon mal reinschnuppern kann, wie es wäre, täglich dort hin zu gehen und die Eltern sehen wie es theoretisch dort so abläuft. ich weiß es halt von 2 Kitas und dem Waldkindergarten hier definitiv. Find ich auch gut so. Aber die Eingewöhnung ist dadurch dann individueller...
übrigens eine Einrichtung hier bietet den Eltern 2 Wochen Eingewöhnung, minimum 1 Woche davon müssen die Mütter auch mit dort bleiben (auch mit dem nach und nach zurück ziehen, mal 1 std weg gehen, dann wieder kommen....)
Die meisten Probleme kamen laut ner Bekannten, die mal da gearbeitet hat, übrigens aber erst lange lange nach der Eingewöhnung, egal nach welchem Modell sie an ihren bisherigen Arbeitsplätzen eingewöhnt hat. Sie meinte egal wie sanft man diese machen würde, sie bewertet die Eingewöhnung weniger wichtig als die folgenden Wochen, weil Kinder oft erst nach Wochen plötzlich Rückzieher machen, und dann gibt sie den Müttern auch da nochmal die Chance mit dort zu bleiben wenn sie das wünschen und dem Kind dadurch Sicherheit geben weil das dann in dem Moment gebraucht wird, und nicht bei der Eingewöhnung selbst. Und das wäre meist nach einigen Tagen auch wieder erledigt...Find ich persönlich gar nicht soooo verkehrt vom Gedankengang her. Aber das sieht vielleicht auch jeder, der mit Kindern arbeitet, aus der persönlichen Erfahrung anders....
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Also das fände ich auch wichtig, dass man - wenn das Kind einen Rückzieher macht - nochmal die Chance als Elternteil hat, dabei zu sein. Darauf würde ich im Ernstfall wohl auch bestehen oder - bei großen Problemen - das Kind sonst rausnehmen.
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Hallo,
Zitat von Mäusleübrigens eine Einrichtung hier bietet den Eltern 2 Wochen Eingewöhnung, minimum 1 Woche davon müssen die Mütter auch mit dort bleiben (auch mit dem nach und nach zurück ziehen, mal 1 std weg gehen, dann wieder kommen....)
Die drei Tage sind auch nur den Anfang. Wir sagen den Eltern, dass sie mindestens zwei Wochen einplanen müssen bis das Kind den Tag über komplett in der Kita bleibt. In Ausnahmefällen (habe ich aber wirklich sehr selten erlebt) kann es auch bis zu vier Wochen dauern.Zitat von Mäusle
Die meisten Probleme kamen laut ner Bekannten, die mal da gearbeitet hat, übrigens aber erst lange lange nach der Eingewöhnung, egal nach welchem Modell sie an ihren bisherigen Arbeitsplätzen eingewöhnt hat.
Oft bekommen Kinder einen kleinen Einbruch, wenn sie merken, dass dies nun wirklich der Alltag für jeden Tag sein soll. Wenn das Aufregende, das Neue weg ist. Vielen Kindern fällt dann die Trennung schwerer, das stimmt. Wobei sich das meiner Erfahrung nach auf die Verabschiedung beschränkt.Zitat von LilaneDarauf würde ich im Ernstfall wohl auch bestehen oder - bei großen Problemen - das Kind sonst rausnehmen.
Und gerade diese großen Probleme soll das Berliner Modell verhindern. In den Jahren in denen ich Babys und Kleinstkinder eingewöhne hat das bisher auch immer funktioniert.Liebe Grüße
Nadine -
Also unsere KiTa hat als wir dort den Rundgang hatten auch gesagt, wir sollen auf jeden Fall 2 Wochen einplanen und waren ganz überrascht als ich gesagt habe: Ja natürlich!! Und meinten, bei vielen Eltern müsste man sich schon für 2-3 Tage total rechtfertigen.
Im Frühjahr haben wir dann ja nochmal so nen Infotag/abend, da werde ich mal das genaue Modell erfragen. Und sonst bleib ich halt einfach stur und dort hocken -
Hallo,
Zitat von LilaneUnd meinten, bei vielen Eltern müsste man sich schon für 2-3 Tage total rechtfertigen.
Ja, das ist leider so. Ich hatte schon die Situation, dass Eltern ein zweites Kind eingewöhnten (mit dem Ablauf also vertraut waren) und lange Zeit im Voraus wussten, dass das Kind im August in die Kita kommt. Eine Woche vor dem Eingewöhnungstermin sagte mir ein Elternteil dann, dass sie keinen Urlaub mehr hätten und das Kind am 4 Tag voll bleiben müsste. Ich habe dann gesagt, dass wir das keinesfalls machen werden. Entweder sollten sich die Eltern die Eingewöhnung teilen oder die Oma (bei der war das Kind tagsüber oft) solle die Eingewöhnung machen.
Manchmal ist es schon schwer.Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Eltern am besten damit umgehen können, wenn man am Tag abspricht was am nächsten Tag ungefähr passieren wird und wenn man ihnen genaue Anleitung gibt. Z.B. "Wenn Dein Kind gleich ins Spiel gefunden hat, verabschiede Dich und sage, dass Du kurz vor die Türe gehst. Die Trennung wird 5 bis 15 Minuten dauern. Eine Kollegin holt Dich dann gleich wieder herein."
So wissen die Eltern was sie machen sollen und müssen vor allem nicht selbst entscheiden, wann sie wieder rein kommen sollen.Liebe Grüße
Nadine -
aber Nadine ehrlich, was spräche dagegen einfach zu probieren ob es funktioniert (je nach Kind ist sowas vl. machbar) und den Eltern aber das Versprechen abzuringen, dass sie die Eingewöhnung komplett machen müssen, wenn das nicht funktioniert? zumindest ich als Mutter würde das begrüßen. Man merkt doch normalerweise selber wenn das net funktioniert. (abgesehen davon dass man natürlich net so unkooperativ sein sollte, wenn man schon weiß wie´s läuft, dass man dann sagt ich hab nur noch 4 tage urlaub
das find ich daneben).
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Hallo,
es spricht dagegen dass eine zu frühe Trennung Ängste auslösen kann und die Kinder überfordert sein können. Natürlich kann es sein, dass dies nicht der Fall ist. Dann wäre alles gut.
Ist dies aber der Fall verlängert sich die Eingewöhnung deutlich, da das Kind dann misstrauisch würde und sehr früh ein für ins sehr negatives Erlebnis in der Kita hätte (ist in früheren Jahren als ich noch nicht da war versucht worden). Die Kinder brauchen dann einige Tage zusätzlich ohne Trennung, so dass die erste Trennung oft erst nach insgesamt 5 Tagen erfolgen kann. Desweiteren ist die Ausweitung der Zeit ohne die Mutter langsamer.Wenn ein System mit den drei Tagen so gut funktioniert (und ich habe es bisher nicht anders erlebt), warum sollte ich auf Biegen und Brechen versuchen es zu ändern? Die Gefahr eingehen, dass das Kind ängstlich wird, mir misstraut?
Vielleicht wäre es bei dem einen oder anderen Kind machbar. Aber was wenn man es falsch einschätzt?
Ich denke man verliert nichts wenn man diese drei Tage investiert.Liebe Grüße
Nadine -
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gut dann gehen wir mal einfach davon aus, dass es halt wirklich viele Eltern gibt, die ihr Kind nicht genug einschätzen können, und meinen das bleibt da schon
ich persönlich geh halt jetzt auch von mir aus. Ich würds sehr davon abhängig machen wie mein Kind bisher reagiert hat wenn es betreut wurde bzw. überhaupt auf die ganze Situation reagiert. Aber vl. bin ich da auch die Ausnahme.
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Mädels - es steht sicher iiiirgendwo, aber es hat sooo viele Seiten hier - brauche mal Rat bzw. für eien sehr enge Freundin.
Meine Freundin hat am 31.08. ihre kleine Lenya bekommen und bisher lief es auch ganz gut. Seit 4-5 Nächten kommt die Süße alle 1,5-2 Stunden - aber nicht, weil sie Hunger hat, sondern weil sie Bauchschmerzen hat. Sab Simplex und Globulis (weiß grade nicht welche) helfen nicht. Ihre Mama weiß auch nicht, woran es nur liegen kann, da sie selber an ihrem Essverhalten nichts geändert hat.
Habt ihr Ideen, Rat, Erfahrung? Euren Kleinen ging es doch sicher auch mal so?!
Ich danke euch schon mal!
Rieke -
war bei ner Freundin bzw. ihrer Tochter um den Dreh auch. So mit ca 4 Monaten fingen die Verdauungsprobleme an, häufigeres Stillen, grad nachts. Sie hat grad am Telefon (war zufällig dran als ichs gelesen habe) gesagt: augen zu und durch, es ist nur eine Phase. Machen konnte sie nichts, bzw. hat alles nix gebracht. sie hat nur als es dann ein paar mal ganz schlimm war, kümmelzäpfchen von Weleda gegeben. Und selber dann vermehrt Fencheltee getrunken.
Sie hat die Kleine übrigens dann wieder zu sich ins Bett bzw. ins Beistellbett geholt, die zu dem Zeitpunkt schon im eigenen Zimmer war. das reduziert das aufstehen nachts und somit auch den Stress bei der Mama.In den wenigsten Fällen liegts am Essverhalten der Mama, sondern eben am Kind. Und eben weiter stillen, weil die Muttermilch hilft weiter, die Verdauung zu regulieren.
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Danke schon mal.
Hatte ihr auch gesagt - weil sie so verzweifelt war, da sie extra rein gar nichts anderes isst - dass es evt. einfach "am Kind liegt". Aber es ist für sie derzeit schwer zu ertragen und sie ist grade einfach bisschen am Ende der Kraft.
Die Kleine schläft eh noch im Bett am Bett, aber dennoch ist es schwer. Ihr Mann arbeitet dazu Schicht
Ok - sage ihr das mit den Zäpfchen und Tee und sonst hoffe ich, dass es schnell vorbei ist. Würde sie ihr gerne einfach mal paar Stunden abnehmen, damit sie mal schlafen kann
Liebe Grüße
Rieke -
das kann ich verstehen. aber beim stillen kann halt net mal der Mann helfen.
Mir persönlich hilft wirklich bei solchen sachen zurzeit dass ich mir sage "es ist NORMAL, es ist nur eine PHASE, es wird auch wieder besser". denn sobald ich anfange, etwas als "das ist doch nicht normal, war ja bisher auch nicht so" zu sehen, fällts mir schwerer, es zu ertragen.
Sie soll sich möglichst auch tagsüber hinlegen und mit schlafen. !! ich schick ihr unbekannterweise mal viel Kraft rüber.